Dienstag, 12. Mai 2015

Roggenshampoo: Veganes natürliches Shampoo ohne Zusatzstoffe


Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Naturkosmetikrezept für euch.
Ich experimentiere schon eine ganze Weile rum, auf der Suche nach einer Alternative zu herkömmlichen Shampoo.
Haarseife war lange Zeit mein Favorit, aber ohne saure Rinse hinterher geht da mal gar nichts. Da meine Haare aber getönt waren und der Essig die Farbe aus den Haaren gezogen hätte musste ich auch dafür wieder eine Alternative finden.
Normales Shampoo kaufen steht für mich nicht mehr zur Debatte. Die ganzen Silikone und sonstigen künstlichen Zusatzstoffe will ich mir einfach nicht mehr auf den Kopf schmieren, von den Massen unnötigen Plastikmülls mal ganz zu schweigen.
Ein anderer Favorit ist mein "Allrounder" mit Kaffeesatz, Buttermilch und Gurke. Da ich aber keine Gurke mehr im Haus hatte habe ich jetzt etwas neues ausprobiert und bin völlig begeistert: Roggenshampoo. So genial einfach, unschlagbar günstig, blitzschnell angerührt, in "Rohform" fast ewig haltbar und es macht wunderschöne Haare. Sie sind sauber, glatt, glänzend und zu meiner Überraschung sehr gut kämmbar. Und damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, zumal ich recht lange Haare habe und da normalerweise ohne Spülung gar nichts geht. Gestern habe ich es zum ersten Mal ausprobiert und natürlich anschließend keine Rinse, Spülung oder ähnliches gemacht (schließlich wollte ich ja wissen wie es wirkt und ob es gut funktioniert!) und ich bin nach dem Waschen tatsächlich mit der Bürste gut durch die nassen Haare gekommen.

Ihr braucht nur zwei ganz simple Zutaten:

Roggenvollkornmehl und Wasser!
Roggenmehl pflegt das Haar mit natürlichem Vitamin B5, auch Pantothensäure genannt. Dringt es in die Haut ein wird es zu natürlichem Panthenol, welches entzündungshemmend , wundheilend, regenerierend, glättend und feuchtigkeitsbindend wirkt. Zum Haare waschen also nahezu ideal!

Ich habe für meine langen Haare drei Teelöffel Roggenvollkornmehl genommen und so viel Wasser dazu gerührt, dass es eine homogene Masse ergeben hat.

In's nasse Haar einmassieren (für Shampoonutzer evtl. gewöhnungsbedürftig, weil es nicht schäumt, aber keine Angst, die Haare werden trotzdem fettfrei und sauber!), einige Minuten einwirken lassen und anschließend sehr gründlich ausspülen. Beim Ausspülen kann es schon ein bisschen dauern, bis man auch das letzte Fitzelchen raus hat. Aber im Fall des Falles würden die sich spätestens wenn die Haare trocken sind eh verkrümeln! ;-) Schädlich ist es jedenfalls nicht.
Das war's auch schon. Anschließend wie gewohnt frisieren und das schöne Gefühl genießen seinen Haaren, seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes getan zu haben!
Viel Spaß damit!

PS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat teil ihn doch gerne mit deinen Freunden und Bekannten auf Twitter, Facebook, Google+ oder Pinterest. Entsprechende Buttons findest du unter diesem Beitrag.

PPS: Du hast keine Lust auf selbermachen, willst aber trotzdem auf schädliche Zutaten in deinem Shampoo verzichten? Dann schau doch mal unten in die Produktempfehlungen. Dort findest du ein passendes Shampoo, Haarseife und weiterführende Literatur.

Was dich noch interessieren könnte:

7 in 1 Pflege aus dem Kühlschrank. Der kleine große Wellnessmoment
Schnelles natürliches Peeling selbst gemacht. Anti Cellulite Tipp!
Natürliche Gesichtsmasken für jeden Hauttyp!
Zahncreme / Zahnpasta schnell und einfach selbst gemacht ohne Fluorid

Produktempfehlungen:

2 Kommentare:

  1. Hallo Steffi!

    Das wäre doch ein perfekter Beitrag zur Linkparty "einfach.nachhaltig.besser.leben"

    Hier kannst Du alles nachlesen: https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/a-linkparty-einfach-nachhaltig-besser-leben/

    Ich würde mich freuen, wenn Du ab und zu mit dabei bist!

    Roggenshampon steht bei mir auch ganz weit oben auf der "Versuchsliste"! Danke für die Tipps!

    lg
    Maria

    AntwortenLöschen
  2. hallo Steffi, also ich habs ausprobiert, wirklich sehr guter Tip!
    War sehr skeptisch, aber:
    die Haare haben Volumen, Griff, Stand und sie glänzen
    lg Ela

    AntwortenLöschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (https://selber-macherin.blogspot.de/p/blog-page_1308.html) und in der Datenschutzerklärung von Google.